Im Zusammenhang mit den Behinderungen bei der Kanalquerung zwischen Dover und Calais in Folge der Streikaktionen von Hafenarbeitern und Flüchtlingsanstürmen auf den Eurotunnel im nordfranzösischen Hafen Calais kommt es seit einiger Zeit zu gravieren Störungen. Inzwischen warten in Calais mehrere tausend Migranten darauf, als blinde Passagiere auf einem Lkw nach Großbritannien zu gelangen.
Fahrer müssen vielfach sogar Angst um „Leib und Leben“ haben. Große Gruppen von Flüchtlingen versuchten die LKW´s regelrecht zu entern, indem sie Schlösser und Plomben aufbrechen und Ladung aus dem Frachtraum werfen. Sobald die britischen Einwanderungsbehörden "Illegale" auf dem Fahrzeug finden, so werden Fahrer und Unternehmen rechtlich wegen Menschenschmuggels belangt.
Die Kontrollen hinsichtlich illegaler Einwanderer im Eurotunnelterminal führen zu zusätzlichen Verzögerungen beim Ablauf. Die langen Wartezeiten und die unhaltbaren Zustände verursachen bei den betroffenen Transportunternehmen erhebliche zusätzliche Kosten.
Politiker aus den beteiligten Ländern scheinen hilflos, die Lage mit angemessenen Mitteln zu entspannen und auch aus Brüssel fehlen Lösungen.
"Die Situation bleibt schwierig und angespannt“


